„Glücksrad für Ideen“: Beginn des Dialogverfahrens zur RAW-Geländeentwicklung

Stellungnahme zum Beginn des Dialogverfahrens RAW Erstes Werkstattgespräch zur Entwicklung des Friedrichshainer RAW-Geländes am 18. Februar 2016, 10 Uhr im Astra Kulturhaus. Die einen sind eingeladen, die anderen nicht, die öffentliche Information fehlt ganz und das soziokulturelle Zentrum startet ohne langfristige Perspektive ins Dialogverfahren.

Stellungnahme zur Pressekonferenz der Firmengruppe Kurth

Ist die Umsetzung des Einwohner*innenantrags gefährdet? Neue Miteigentümerin des RAW in Friedrichshain verspricht teilweisen Erhalt der Gebäude und kündigt die „zukunftsträchtige Entwicklung“ des Geländes mit dem Bezirk an. Auf ihrer Pressekonferenz am 28.04.2015 stellt die Firmengruppe Kurth ihre Entwicklungspläne für das RAW raffiniert unter das Motto „Drehscheibe der Ideen“ und zeigt sich gut vertraut mit dem Trend-Wortschatz der Berliner Stadtentwicklungspolitik: Erhalt von Kunst und Kultur, behutsame Entwicklung, Transparenz und die Beteiligung von Interessengruppen in einem kooperativen Planungsverfahren sind die wohlklingenden Stichwörter der Präsentation. Auch der befürchteten Verdrängung von Geländenutzer*innen begegnet die Kurth-Gruppe versichernd, dass „alle, die hier konstruktiv arbeiten“ einen … weiterlesen…

Präsentation der Umfrageergebnisse am 06.11.2014 ab 18 Uhr

15 Jahre RAW – Wie geht’s WEITER! Die Initiative RAW.Kulturensemble führt die Beteiligung der Anwohner*innen an der Stadtplanung schrittweise fort. Mehr als 1000 Menschen aus dem Kiez nahmen an der Umfrage zum RAW teil, die Ergebnisse werden am 6.11. 2014 öffentlich diskutiert und ausgewertet. Einlass ist ab 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr  im Ambulatorium auf dem RAW-Gelände in der Revaler Str. 99, Tor 1.

Die Initiative für den Erhalt des Kulturensemble RAW stellt sich vor

  Das sind Wir Wir sind ein Zusammenschluss von Anwohner*innen, Künstler*innen, Kulturschaffenden und Kleingewerbetreibenden in Friedrichshain. Wir interessieren uns für die Entwicklungen in unserem Stadtteil, verfolgen die Kontroverse rund um das RAW-Gelände bereits seit vielen Jahren und sind zum Teil selbst darin eingebunden.   Das Gelände Nach seiner Stilllegung war das Reichsbahnausbesserungswerk „Franz Stenzer“ in der Revaler Str. 99 zunächst noch Eigentum des Staates. 1994 wurde es von der Deutschen Bahn AG aufgegeben. In den Folgejahren wurde es von Anwohner*innen für die soziokulturelle Nutzung erschlossen, die sich schließlich 1999 mit Unterstützung des Bezirks legalisieren konnte.* Trotzdem wurde das Gelände an … weiterlesen…