Präsentation der Umfrageergebnisse am 06.11.2014 ab 18 Uhr

15 Jahre RAW – Wie geht’s WEITER!

Die Initiative RAW.Kulturensemble führt die Beteiligung der Anwohner*innen an der Stadtplanung schrittweise fort. Mehr als 1000 Menschen aus dem Kiez nahmen an der Umfrage zum RAW teil, die Ergebnisse werden am 6.11. 2014 öffentlich diskutiert und ausgewertet. Einlass ist ab 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr  im Ambulatorium auf dem RAW-Gelände in der Revaler Str. 99, Tor 1.

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Vorstellung des Einwohner*innen-Antrags in der BVV Frdh-Krzbg.

Am 26. März 2014 wurde der Einwohner*innen-Antrag zum Erhalt des RAW1 in die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg eingebracht. Die vorhergehende BVV im Februar delegierte bereits einen Antrag der Grünenfraktion2 zum RAW-Gelände in 6 Fachausschüsse, was für die Komplexität des Themas spricht, welche auch Fragen berührt, die über 8 Hektar RAW hinausgehen:

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Die Initiative für den Erhalt des Kulturensemble RAW stellt sich vor

 

Das sind Wir
Wir sind ein Zusammenschluss von Anwohner*innen, Künstler*innen, Kulturschaffenden und Kleingewerbetreibenden in Friedrichshain.
Wir interessieren uns für die Entwicklungen in unserem Stadtteil, verfolgen die Kontroverse rund um das RAW-Gelände bereits seit vielen Jahren und sind zum Teil selbst darin eingebunden.

 

Das Gelände

Nach seiner Stilllegung war das Reichsbahnausbesserungswerk „Franz Stenzer“ in der Revaler Str. 99 zunächst noch Eigentum des Staates. 1994 wurde es von der Deutschen Bahn AG aufgegeben. In den Folgejahren wurde es von Anwohner*innen für die soziokulturelle Nutzung erschlossen, die sich schließlich 1999 mit Unterstützung des Bezirks legalisieren konnte.* Trotzdem wurde das Gelände an private Investor*innen verkauft. Seit 2007 ist das alte Werksgelände Eigentum der Real Estate Development GmbH Berlin (R.E.D.), vertreten durch Klaus Wagner und Moritz Müller. Mittlerweile hat sich der isländische Teil der Investoren von der R.E.D. getrennt und besitzt nun als BNRE Investment GmbH den Westteil des Geländes, während die R.E.D. auf dem Ostteil verbleibt. Für die dort ansässigen Projekte gibt es bis heute keine langfristige Sicherung.

*Michael Rostalski. Gelebte Orte – Geplante Stadt. Das RAW-Gelände in Berlin. Bauhaus Urban Studies 2. Königshausen und Neumann, Würzburg 2011.

 

Warum das RAW?
Das RAW ist die einzige große verbliebene Freifläche im Kiez und ein einzigartiger Ort für freie Kunst und Kultur. Hier gelingt es bisher, kulturelle Unterhaltung und soziales Engagement, freie Kunst und Kunsthandwerk miteinander zu verbinden. Im Zuge der zunächst informellen, das heißt nicht formell planungsrechtlichen Nutzung des Geländes hat sich eine Fülle von Erholungs- und Freizeitangeboten zu erschwinglichen Preisen für die Anwohnenden und bezahlbare Produktionsräume für Künstler*innen etabliert. Das Areal hält außerdem als einziger Ort im Kiez noch Raum für die Schaffung von großen Grünflächen bereit. In Friedrichshain mangelt es daran besonders.

 

Der Auslöser
Nun ist der Zeitpunkt erreicht, an dem wir uns entschlossen haben, zu handeln. Die aktuellen Ereignisse lassen vermuten, dass die Stadteiloase RAW bald trockengelegt wird. Bereits jetzt berichten Medien über Bauvorhaben mit mindestens 600 WohnungenEs ist zu erwarten, dass eine Entwicklung des RAW-Gelände hin zum Wohnraum die sozio-kulturelle Nutzung nicht nur beschränkt, sondern schließlich unmöglich werden lässt. Um das Gelände für die Freizeitgestaltung, für Kunst und Kultur der Friedrichshainer*innen zu bewahren, müssen wir jetzt bewegen und den Bezirk dazu auffordern, gegenüber den Geländeeigentümer*innen für die unmittelbaren Bedürfnisse der Anwohnerinnen und Anwohner einzustehen.

 

Die Ursache.
Die Stadt wird eng. Allgemein lässt die vom Senat geförderte Politik der Rendite orientierten Verwertung des Stadtraumes durch Investmentfirmen kaum Platz: Platz, den wir benötigen – für gemeinschaftliche Nutzungen, für Freiflächen zur Erholung, für kleine Gewerbetreibende, für freie Kunst und Kultur, für nicht-kommerzielle Nutzung und Freizeitangebote.

 

Unsere Wünsche
Wir wollen eine mit den Anwohner*innen gemeinsam gestaltete Entwicklung im Kiez und fordern den Bezirk dazu auf, die Bedürfnisse der Anwohner*innen gegenüber den Geländeeigentümer*innen zu vertreten. Unser Ziel ist der Erhalt des gesamten Geländes – für alle Friedrichshainer*innen.

 

Das machen wir
Aus einer losen Assoziation heraus haben wir zu Treffen eingeladen und im Januar 2013 eine Initiative zum Erhalt des RAW-Geländes als Kulturensemble gegründet. Mit einem Einwohnerantrag und der breiten Unterstützung aus der Nachbarschaft bringen wir die politisch Verantwortlichen in Zugzwang.  Gleichzeit vernetzen wir die Beteiligten vor Ort und entwickeln gemeinsam Handlungsstrategien.

 

→ Kontakt & Impressum

Start der aktivierenden Bürger*innen-Befragung

Pressemitteilung vom 02.04.2014

Selbstorganisierte Bürgerbeteiligung: aktivierende Befragung der Anwohner*innen zum RAW Friedrichshain

Von April bis Juni 2014 führt die Initiative für den Erhalt des RAW.Kulturensemble eine aktivierende Bürger*innenbefragung zum RAW in Friedrichshain durch. Die Umfrage soll dazu beitragen, eine sinnvolle und bedarfsorientierte Planung des 8 Hektar großen Areals zu ermöglichen, indem sie die Bedürfnisse der Anwohner*innen ermittelt.

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Beginn der Unterschriftensammlung!

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freund_innen und Unterstützer_innen,

am 12. April 2013 hat ein von uns initiierter Stadtteilspaziergang über das RAW-Gelände stattgefunden. Diese erste Veranstaltung war ein Auftakt und bot uns die Möglichkeit, den interessierten Besucher_innen die „Initiative zum Erhalt des RAW-Geländes als Kulturensemble“ mitsamt RAW-Gelände und den dort ansässigen Nutzer_innen vorzustellen. Es ist erfreulich, dass die Öffentlichkeit diese erste Aktion und unser Anliegen wahrgenommen hat.

Außerdem wurde zu diesem Anlass der geplante Einwohnerantrag zum „Erhalt des RAW als Kulturensemble, Naherholungszentrum und Denkmalbereich“ präsentiert, den wir als Gruppe verfasst haben und einreichen wollen. Ein Einwohnerantrag braucht 1000 Unterschriften, um der Bezirksverordnetenversammlung vorgelegt zu werden.

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